Bildergalerie – Dienstabende und Ausbildungen

In dieser Galerie finden Sie Bilder von den Dienstabenden und Ausbildungen unserer aktiven Bereitschaft.

Dienstabend: Material- und Fahrzeugpflege

Veröffentlicht: 4. Mai 2022, 20:00 Uhr | Autor: R. Rickert-Krings |


Bei unserem letzten Dienstabend hat sich unsere Bereitschaft auf die nächsten Sanitätsdienste und Einsätze vorbereitet und hierfür das Sanitätsmaterial überprüft und die Fahrzeuge gewaschen.

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Dienstabend: Reanimationstraining

Veröffentlicht: 26. März 2022, 14:14 Uhr | Autor: R. Rickert-Krings |


Beim letzten Dienstabend der Bereitschaft stand wieder viel Praxis auf dem Programm.
Viele Helfer nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten bei einem Reanimationstraining mit dem Schwerpunkt Kompression, Frühdefibrillation und Beatmung im Einhelfer- und Zweihelferverfahren aufzufrischen und zu festigen.

Absolute Priorität bei der Reanimation hat die Herzdruckmassage, also das umgangssprachliche „Drücken“ mit einer Frequenz von etwa 100 x pro Minute.
Für den passenden Rhythmus können Lieder im Hinterkopf sein, die den passenden Takt vorgeben.
Je nach Musikgeschmack können so „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees, „Highway to Hell“ von ACDC, der „Biene-Maya-Titelsong“ von Karel Gott oder auch „Treasure“ von Bruno Mars bzw. „Bad Romance“ von Lady Gaga sein – natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten.

Während Laien, also Ersthelfer sich ganz auf die Herzdruckmassage konzentrieren können, müssen unsere Helferinnen und Helfer auch die übrigen Maßnahmen kennen und können, die zu einer Reanimation dazu gehören.
So standen auch der richtige Umgang mit einem Beatmungsbeutel und die Verwendung eines AED (automatisierter externer Defibrillator) auf unserem Abendprogramm.

Als praktisches Fallbeispiel haben wir dann die Reanimation aus einem Fahrzeug geübt.

Zum Abschluss stellte unser Dozent noch die „extraglottische Atemwegssicherung iGel“ am Intubationstrainer vor und jeder konnte die Verwendung dieses besonderen Tubus üben.

Dieser spannende Abend ging schnell rum und wurde durch ein paar Fruchtgummi – auch während der Übungseinheiten verabreicht – versüßt.

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Online-Dienstabend: Organisations- und Einsatztaktik

Veröffentlicht: 6. Februar 2022, 14:54 Uhr | Autor: R. Rickert-Krings |


Unseren heutigen Dienstabend habe wir aufgrund der aktuellen Corona-Lage wieder in digitaler Form abgehalten.
Thematisch ging es um organisatorische und taktische Einsatztechniken.

Im ersten Teil haben wir uns taktische Zeichen vom Person, Fahrzeugen, Gruppen und Gebäude angesehen und kennengelernt.
Taktische Zeichen dienen zur symbolischen Darstellung von taktischen Elementen auf Lagekarten, Einsatzplänen und Stärkemeldungen und werden im Einsatzfall z.B. durch unseren ELW-RD (Einsatzleitwagen Rettungsdienst) verwendet. Es gibt taktische Zeichen für Orte, Fahrzeuge und Personen aber auch für Gefahrenhinweise und Maßnahmen.
Eine Übersicht aller taktischen Zeichen, welche im Einsatz benutzt werden, sind unter folgendem Link zu finden:
https://www.bildungsinstitut-rlp.drk.de/fileadmin/Download/Fuehrungskraefte/Ausbildung/ZF-Ausbildung/Empfehlungen_Takt_Zeichen_im_BevSch.pdf

Im zweiten Teil des Diebstabends haben wir uns damit befasst, wie man organisatorisch vorgeht, wenn man als Fahrzeug bzw. Einheit ersteintreffend am Ort des Geschehens ist.
Anhand von Bildern haben wir die „erste Rückmeldung auf Sichtung“ geübt und uns erarbeitet, wo z.B. ein Einsatzfahrzeug abgestellt werden sollte, damit es nicht für nachrückende Einheiten den Anfahrtsweg versperrt oder sich in der Gefahrenzone befindet.

Auch das Thema Bereitstellungsplätze im Kreis Soest wurde besprochen sowie die Einsatzorganisation vergangener Einsätze.

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2 neue Gruppenführer

Veröffentlicht: 6. Februar 2022, 13:55 Uhr | Autor: R. Rickert-Krings |


Seit diesem Wochenende ist unsere Bereitschaft um zwei Gruppenführer reicher!
Wir gratulieren unseren Mitgliedern Lucas Maja und Tarek Fares zur bestadenen Prüfung als Gruppenführer!

Der Kurs fand in insgesamt 3 Blöcken statt.
An 2 Wochenenden erfolgte die theoretische und praktische Ausbildung am DRK-Institut für Bildung und Kommunikation in Münster und schloss am vergangenen Samstag mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung ab.

Lehrgangsinhalte waren unter anderem allgemeine Führungsgrundlagen, Einsatzregeln, Einsatzabläufe, die Vor- und Nachbereitung von Einsätzen, Sicherheit im Einsatz sowie das Landeskonzept der überörtlichen Hilfe NRW (Sanitätsdienst und Betreuungsdienst). Sämtliche Lehrinhalte wurden einerseits in Kleingruppen erarbeitet und in der großen Gruppe präsentiert, als auch in Form von sogenannten Planspielen beübt.

Die Führung und Steuerung eines Einsatzes muss gelernt, trainiert und ausreichend geübt werden – egal ob bei Sanitätswachdiensten, bei größeren Schadensereignissen oder in Einsatzformationen des Katastrophenschutzes.
Gruppenführer sind ein wichtiges Bindeglied zwischen den Einsatzkräften auf der einen Seite und übergeordneten Führungskräften auf der anderen Seite. Sie nehmen Einsatzbefehle entgegen und setzen diese eigentverantwortlich mit den ihren unterstellten Helfern um.

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Dienstabend: Kraftfahrer-Belehrung 2022

Veröffentlicht: 30. Januar 2022, 21:46 Uhr | Autor: R. Rickert-Krings |


Wie jedes Jahr ist einer der ersten Dienstabende im Januar die regelmäßige Kraftfahrerbelehrung.
Jede*r Helfer*in benötigt diese jährliche Belehrung, um im Einsatzfall ein Einsatzfahrzeug fahren zu dürfen.
Umgangssprachlich heißt diese Belehrung daher bei uns „Blaulicht-Belehrung“. 😉

Der theoretische Teil des Dienstabends begann mit einem Einblick in die Straßenverkehrsordnung (StVO).

Neben den Grundregeln aus § 1 haben wir besprochen, was alles Bestandteil einer Straße ist und wer überhaupt alles Verkehrsteilnehmer ist.

Auch der sogenannte Vertrauensgrundsatz wurde besprochen – dieser besagt, dass man sich grundsätzlich auf das richtige Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer verlassen kann. Dies gilt besonders während einer Einsatzfahrt, bei der der Fahrzeugführer den Vertrauensgrundsatz nicht missachten darf. Im Gegenzug ist allerdings zu berücksichtigen, dass einige Verkehrsteilnehmer trotz Vertrauensgrundsatz bei einem herannahenden Einsatzfahrzeug das richtige Verhalten vergessen und eventuell anders als üblich reagieren.
Es gilt also besondere Vorsicht während einer Einsatzfahrt.

Gerade für eine Einsatzfahrt sind die Paragraphen 35 und 38 der StVO für uns ebenfalls sehr wichtig.
Der § 35 räumt neben Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr und Zoll auch dem Katastrophenschutz bestimmte Sonderrechte ein, soweit diese für die Erfüllung sogenannter hoheitlicher Aufgaben erforderlich sind.
Die Sonderrechte erlauben es uns, im Bedarfsfall die Vorschriften der StVO zu umgehen – solange die Grundregeln aus § 1 beachtet werden.
Der § 38 beschreibt, wann und in welcher Form das blaue Blinklicht (Blaulicht) zusammen mit dem Einsatzhorn (umgangssprachlich Martinhorn) verwendet werden darf. „Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen“, besagt dieser Paragraph. Das bedeutet, dass Verkehrsteilnehmer z. B. auch vorsichtig über eine rote Ampel fahren dürfen (sofern sie nicht sich oder andere gefährden), um Platz für das Einsatzfahrzeug zu machen.

Schließlich erfolgte noch die regelmäßige Führerscheinkontrolle.

Zum Schluss haben wir uns die genauen Abläufe einer Abfahrtskontrolle nach dem WOLKEN-Schema angesehen und entsprechend an einem unserer Fahrzeuge (dem KTW-4) durchgeführt.
Das WOLKE-Schema ist eine Eselsbrücke und ein einheitliches Vorgehen, um die Einsatzbereitschaft eines Fahrzeuges zu erhalten oder wiederherzustellen.
Dabei steht jeder Buchstabe im Wort WOLKE für einen zu überprüfenden Punkt:
W – Wasser: Kühlwasser, Scheibenwischwasser, etc. in Ordnung?
O – Öl: Motorölstand in Ordnung?
L – Luft: Reifenluftdruck und Reifen in Ordnung?
K – Kraftstoff: Tank und ggf. Reservekanister voll?
E – Elektrik: Fahrzeugbeleuchtung, med. Geräte, Funkgeräte, Handscheinwerfer, etc. in Ordnung?
N – Nach der Fahrt: Fahrtenbuch ausgefüllt und Fahrzeug gereinigt?

Obwohl das Thema Kraftfahrer-Belehrung meist ein eher trockenes und ungeliebtes Thema ist, hat unser Dozent die Inhalte sehr gut rüber gebracht und die Aufmerksamkeit war ihm Gewiss. Danke für diesen Dienstabend!

Der Dienstabend wurde selbstverständlich unter den aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen durchgeführt.

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Karten- und Geländekunde (Praxis)

Veröffentlicht: 1. Dezember 2021, 21:08 Uhr | Autor: R. Rickert-Krings |


Nachdem wir bei unserem vorletzten Dienstabend das Thema Karten- und Geländekunde in der Theorie durchgenommen haben, folgte bei unserem letzten Dienstabend nunmehr der praktische Teil.

In kleinen Gruppen und ausgestattet mit UTM-Karten im Maßstab 1:25.000 sowie 1:50.000 haben wir die Fahrzeuge besetzt und jeweils über Funk unseren ersten Einsatzauftrag von unserem ELW-RD erhalten.
Die einzelnen Teams erhielten UTM-Koordinaten und mussten diese ganz ohne digitale Hilfsmittel auf den Karten mithilfe der Planzeiger finden.

Am Zielort – sofern der richtige Ort mittels der Koordinaten gefunden wurde – gab es dann eine kleine Aufgabe zu Lösen.
Ob eine ausführliche Abfahrtskontro, Getränkepreise in einem Restaurant herausfinden oder den Zielort mithilfe des Buchstabieralphabets durchgeben – die Aufgaben waren vielfältig und beübten gleichzeitig das Funken.

Die letzte Zielkoordinate führte alle Fahrzeuge wieder zum DRK-Zentrum, wo eine MAMPF-Lage mit mehreren Betroffenen (Würstchen auf dem Grill) auf die Erstversorgung durch die Helfer wartete.

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Karten- und Geländekunde (Theorie)

Veröffentlicht: 18. November 2021, 17:34 Uhr | Autor: R. Rickert-Krings |


Bei unserem letzten Dienstabend haben unsere Bereitschaftsmitglieder die regelmäßige Karten- und Geländekunde in der Theorie durchgenommen. Für einige unserer Helfer war es eine Auffrischung, für einige Neuland.
Gezielt haben wir das UTM-Koordinaten-System beleuchtet. UTM steht dabei für Universal Transverse Mercator und ist ein globales Koordinatensystem, welches die Erdoberfläche in kleine Quadrate (1 km x 1 km) unterteilt und nicht nur im Katastrophenschutz, sondern auch bei Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Bundeswehr und in der Vermessungstechnik anwendung findet.

Topographische Karten im Maßstab 1:50000 oder 1:25000 enthalten zwar keine Straßennahmen, dafür aber ein UTM-Gitternetz, welches die Karte in Gitterquadrate aufteilt. Außerdem enthalten topographische Karten zahlreiche weitere Informationen, etwa Bauwerke, Wege, Bahnlinien, Straßennetze, Bodenform, Gewässer und Höhenlinien.
Gerade in unbekannten Gebieten außerhalb der Städte sind diese Karten sehr hilfreich – vor allem, wenn einmal kein Strom und kein Internet zur Verfügung stünden und ein Zielpunkt sehr genau ermittelt bzw. gefunden werden muss.

Mithilfe eines sogenannten Planzeigers , welcher das einzelne Gitterquadrat noch einmal in kleinere Quadrate unterteilt, lassen sich so die Zielkoordinaten noch genauer ablesen.

Bei unserem nächsten Dienstabend wird dann das Erlernte in der Praxis getestet.

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Dienstabend: Hirninfarkt

Veröffentlicht: 1. November 2021, 16:30 Uhr | Autor: R. Rickert-Krings |


Den Begriff „Hirninfarkt“ kennen viele unter dem Begriff „Schlaganfall“. Mediziner sagen „Apoplex“, im Englischen bedeutet es „Stroke“.

Ein Schlaganfall ist eine plötzlich einsetzende, von einem Herd ausgehende Ausfallerscheinung einer neurologischen Funktion infolge einer Durchblutungsstörung im Gehirn (ischämischer Schlaganfall) oder einer Gehirnblutung (hämorrhagischer Schlaganfall).
Die Symptome sind abhängig vom betroffenen Gehirnareal und variieren stark.
Beispiele sind: Ausfall oder Störung von Sinneseindrücken, Sprachstörungen, Verwirrtheit, Schwindel, Kopfschmerzen oder halbseitige Muskellähmungen.
Der Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall und sollte ohne jeden Zeitverlust in einem geeigneten Krankenhaus behandelt werden. Der Schlaganfall ist weltweit die zweithäufigste Todesursache und der zweithäufigste Grund für Behinderung.

Wie man einen Schlaganfall erkennen kann, kann auch in einem unserer Erste Hilfe-Kurse gelernt werden.
Die erste Zeit nach einem Schlaganfall entscheidet über das Ausmaß der Zellschäden im Gehirn. Daher ist es besonders wichtig, einen Schlaganfall und die Symptome zu erkennen. Jede Minute zählt!
Mit dem FAST-Test lässt sich innerhalb kürzester Zeit der Verdacht auf einen Schlaganfall überprüfen.
Bitten Sie die betroffene Person …
… zu lächeln (Face)
… beide Arme gleichzeitig zu heben (Arm)
… einen einfachen Satz nachzusprechen (Speech)
Wenn der Betroffene mit einer der Aufgaben Probleme hat, besteht der Verdacht auf einen Schlaganfall – wählen Sie sofort den Notruf 112! (Time)

Wir haben uns bei unserem letzten Dienstabend zu diesem Thema fortgebildet und nach einem kleinen Theorie-Block mehrere Fallbeispiele durchgespielt und dabei die Versorgung von Betroffenen geübt.

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Dienstabend: Schock

Veröffentlicht: 17. Oktober 2021, 12:22 Uhr | Autor: R. Rickert-Krings |


Bei unserem letzten Dienstabend haben wir und rund um das Thema Schock fortgebildet.
Umgangssprachlich wird der Begriff „Schock“ meist für die Folgen einer extremen psychischen Belastung verwendet, was in der medizinischen Fachsprache als akute Belastungsreaktion bezeichnet wird.

In der Medizin hingegen bezeichnet der „Schock“ einen lebensbedrohlichen Zustand.
Durch eine schwere Kreislaufstörung mit verminderter Blutzirkulation, Blut- oder Flüssigkeitsverluste, Versagen der Kreislaufregulation in der Körperperipherie (Arme, Beine und Kopf) – etwa bei Blutvergiftung oder bei allergischen Reaktionen (Anaphylaxie) – können einen Schock hervorrufen. Auch wenn das Herz versagt und nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Blut in die Peripherie zu pumpen, kann es zum Schock kommen.

Abschließend haben wir dann noch das Blutdruckmessen geübt.

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Dienstabend: Kommunikation mit Patienten

Veröffentlicht: 20. September 2021, 20:42 Uhr | Autor: R. Rickert-Krings |


Bei unserem letzten Dienstabend hatten wir erstmals Besuch vom DRK Ortsverein Meschede/Eslohe e.V.
Gemeinsam mit den Kollegen aus dem Sauerland haben wir das Thema „Kommunikation mit Patienten“ behandelt.

Gestartet haben wir mit einem kleinen Theorie-Block, anschließend folgten mehrere praktische Beispiele, in denen wir sowohl die Kommunikation mit dem Patienten als auch die Kommunikation innerhalb des Teams üben und verbessern konnten.

 

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