Archiv der Kategorie: Galerie – JRK

JRK: Ferienspaß 2022

Eigentlich wollten wir uns schon im Sommer 2020 erstmals mit einem Ferienangebot am Lippstädter Ferienspaß beteiligen, doch dann kam bekanntlich die Corona-Pandemie dazwischen.

Im Sommer 2022 konnten wir nun endlich unsere erste Ferienaktion anbieten.
Die Interessentenliste war lang, doch wir hatten nur Platz für 20 Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren.
Unsere Gruppenleiter und Betreuer waren schon früh auf den Beinen und haben im und am DRK-Zentrum alles vorbereitet, damit es pünktlich um 9:30 Uhr los gehen konnte.

Nach einer Begrüßungsrunde und einem Kennenlernspiel erfuhren die Jungen und Mädchen ein wenig über das Rote Kreuz und unsere Aufgaben.
Anschließend wurden 3 Gruppen gebildet und jede Gruppe lief insgesamt 3 Stationen ab.

Station 1 befasste sich mit dem Notruf und der Rettungskette. Unter der Anleitung von Tarek und Jessica hatten die Kinder außerdem Gelegenheit,  die lebensrettende Stabilen Seitenlage kennen zu lernen und zu üben.

An Station 2 drehte sich alles um Verbände und Wunden. Welche Wunden gibt es und welche Verbände eignen sich bei welchen Wunden und wie wird überhaupt ein Fingerkuppenpflaster richtig gemacht?
Das und noch viel mehr erfuhren die Kinder an dieser Station von Ramy und Jana.

Unsere JRK-Leitung, bestehend aus Beatrice und Ricarda stand an Station 3 bereit – mit dem Rettungswagen.
Die Kinder konnten in die Schubladen gucken, ein paar Geräte und Utensilien ausprobieren.
An einem Pulsoxymeter konnten die Kinder ihren Puls und ihre Sauerstoffsättigung im Blut beobachten.
Auch konnten die Kinder herausfinden, wie sich eine Halskrause (sog. Stifneck) anfühlt oder wie es ist auf der Trage zu liegen und in den Rettungswagen geschoben zu werden.

Schließlich gab es dann noch ein kleines Mittagessen, unsere Rotkreuzleiterin (und ehemalige stellvertretende JRK-Leiterin) Natascha hat uns Nudeln mit frischer Tomatensoße gekocht.

Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine Teilnehmerurkunde.

 

Parkzauber 2022

Am vergangenen Wochenende fand endlich die 4. Auflage des „Parkzaubers“ im Grünen Winkel in Lippstadt statt.
Wo noch vor 3 Wochen ein Tornado gewütet hat, haben Stadt-Mitarbeiter, Feuerwehr, THW und viele weitere Helfer zumindest einen Teil des Grünen Winkels wieder begehbar und „sicher“ gemacht, sodass der Parkzauber nach langer Corona-Pause doch noch stattfinden konnte.

Der Parkzauber ist ein buntes Fest für die ganze Familie, bei dem sich auch Vereine und Organisationen präsentieren können.

Unser Jugendrotkreuz hat am Sonntag einen Stand im südlichen Teil nahe der ehem. Wilhelmschule aufgebaut.
Neben Informationen zu uns, unserer aktuellen Jugendgruppe und der geplanten Kindergruppe haben wir auch noch Erste Hilfe zum Mitmachen angeboten.
Während die Kollegen vom Malteser Hilfsdienst am Nachbarstand Wunden geschminkt haben (Realistische Notfalldarstellung), konnten bei uns diese Wunden „versorgt“ werden.
Außerdem konnten Stabile Seitenlage und andere Handgriffe geübt werden.
Den größten Zulauf hatte jedoch unser „Ballonfiguren-Team“, welches im Akkord etwa 250 Ballonfiguren geknotet hat – um 17 Uhr, also 30 Minuten vor Ende des Parkzaubers – waren bereits alle Ballons in zahlreiche Kinderhände gewandert und wir die letzten Besucher bekamen „Rettofanten“ (Elefanten aus Einmalhandschuhen).

Bei bestem Wetter war der Besucherandrang groß und wir freuen uns schon auf den nächsten Parkzauber!

Gruppenstunde: Osterbasteln

Da an Ostersamstag keine Gruppenstunde stattfindet, haben wir bei unserer vergangenen Gruppensstunde schon einmal auf Ostern eingestimmt und vorbereitet.
Nach einigen Online-Gruppenstunde konnte diese Gruppenstunde endlich wieder in Präsenz stattfinden.

Unsere Jugendlichen vom JRK hatten die Qual der Wahl zwischen einem Tür-/Fenster-Motiv (Hasenohrenring), 3D-Eiern (zum Aufhängen) und einem Besteck-/Servietten-/Schokololli-Halter.
Nachdem das passende Papier ausgewählt war, ging es auch schon ans Übertragen der Vorlage und Ausschneiden.
Auch bei den Dekoelementen zum Ausschneiden gab es eine große Auswahl. Egal ob Spruch, Bienchen, Blümchen oder Osterei, alle hatten großen Spaß.

Online-Gruppenstunde: Rotkreuz-Geschichte

Aktuell finden unsere Gruppenstunden wieder online statt.
Bei unserer letzten Gruppenstunde haben wir uns auf Wunsch der JRK’ler noch einmal mit der Rotkreuzgeschichte auseinander gesetzt.

Gestartet haben wir mit Henry Dunant, dem Mitbegründer der Rotkreuz-Bewegung und den Ursachen, wie es überhaupt zur Gründung gekommen ist.
Der Schweizer Henry Dunant war nämlich Zeuge der verherenden Schlacht von Solferino (Norditalien) im Jahre 1859 und begann mit anderen Freiwilligen der umliegenden Dörfer den zahlreichen Verwundeten auf dem Schlachtfeld zu helfen. Seine Erinnerungen schrieb Dunant in einem Tagebuch nieder, welches er später veröffentlichte und an viele namhafte Personen sendete.
Daraus entstand wenige Jahre später das Rote Kreuz.
Eine ausführlichere Version gibt es auf der Seite des DRK Bundesverbandes.

Anschließend sahen wir uns die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung genauer an und erfuhren die Unterschiede zwischen dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK), der Internationlen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) sowie den Nationalen Gesellschaften (Deutsches Rotes Kreuz, Amerikanisches Rotes Kreuz, Ukrinisches Rotes Kreuz, usw.)1309
Dabei erfuhren wir auch, dass es in 192 (von insgesamt 195 anerkannten) Ländern eine Nationale Rotkreuz- oder Rothalbmond-Gesellschaft gibt.
Auch sahen wir uns noch einmal die völkerrechtlich anerkannten Schutzeichen an, zu denen neben dem Roten Kreuz auch der Roten Halbmond und der Rote Kristall gehören
Natürlich durften auch unsere 7 Grundsätze nicht fehlen: Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit, Universalität.

Zum Schluss haben wir uns dann noch kurz den Aufbau der Nationalen Gesellschaft „DRK“ und der verbandlichen Strukturen angesehen.
Dabei ging es vor allem auch um die Entstehung des DRK in Deutschland sowie die Zeit des NS-Regimes, die Zeit nach dem Krieg mit zwei deutschen Rotkreuzgesellschaften und der Wiedervereinigung.

Abgerundet wurde die Gruppenstunde mit einer Runde „Kahoot“ – mit 30 Quizfragen wurde das zuvor erlernte noch einmal gefestigt.

In der nächsten Gruppenstunde werden wir uns – auch aus gegebenem Anlass – die Genfer Abkommen (Genfer Konventionen) noch einmal genauer ansehen.

Gruppenstunde: Dokumentation – Teil 1

In unserer zweiten Gruppenstunde im neuen Jahr haben wir – in kleiner Runde – das Thema Dokumentation und Patientenprotokoll durchgesprochen.

Zunächst haben wir erarbeitet, was Dokumentation bedeutet, warum überhaupt etwas dokumentiert wird und was alles dokumentiert wird.
Dann haben wir uns noch die unterschiedlichen Protokolle angesehen, die beispielsweise von unserer Bereitschaft verwendet werden. Im Rahmen eines mündlichen Fallbeispiels haben wir dann auch ein Protokoll ausgefüllt.

Da wir das Thema in unserer nächsten Gruppenstunde noch einmal aufgreifen wollen, werden wir an dieser Stelle noch nicht so viel zu dem Thema erklären – bleibt also neuigierig. 😉

Gruppenstunde: Älter werden – Teil 2

Unsere erste Gruppenstunde im neuen Jahr startete mit einer vorsichtigen Jahresplanung.
Wir sammelten Ideen für Gruppenstunden und Ausflüge – in der Hoffnung, dass die Corona-Pandemie bald ein Ende findet und wir den Alltag wieder normaler gestalten können.

Anschließend folgte das Thema, mit dem wir das vergangene Jahr beendet hatten: „Älter werden“.
Wir sprachen noch einmal über die Inhalte der letzten Gruppenstunden zu diesem Thema, damit alle auf dem gleichen Stand waren.
Dann folgten mehrere Fallbeispiele zum Thema.
Es ging dabei weniger um die medizinische Behandlung von Verletzten, als vielmehr um den Umgang mit älteren oder eingeschränkten Menschen.

In einem Fallbeispiel ging es um eine Person mit Demenz, welche den Weg nach Hause nicht mehr finden konnte.
Mit Fingerspitzengefühl, Geduld und vielen Fragen bekamen unsere Helfer schließlich genug Hinweise, um die Person „nach Hause“ zu bringen.

In einem weitern Fallbeispiel ging es um eine Person, die einfach nur jemanden zum Reden brauchte, Geschichten von Früher erzählen wollte und einfach nicht allein sein wollte.
Hier halfen unsere JRK’ler ebenfalls, indem sie sich etwas Zeit nahmen, mit auf die „Parkbank“ setzten und sogar aus einem Buch des „älteren Herrn“ vorlasen.

Im letzten Fallbeispiel ging es um eine Person, die aufgrund einer Schwerhöhrigkeit dachte, dass die vorbeigehenden Jugendlichen über ihn gelästert hätten. Er wurde wütend und beschimpfte die Jugendlichen.
Deeskalation und Ruhe führten dazu, dass die „ältere Person“ sich schließlich beruhigte und die Jugendlichen „ihren Weg fortsetzen“ konnten.

Zum Schluss gab es noch eine Audioaufnahme von der „Gewitter-Oma aus Neuss“ zu hören. Den Mitschnitt dieses Polizeinotrufs einer 99-Jährigen kennen unsere Gruppenleiter noch gut, entstand er doch in den frühen 2000er Jahren.
Für unsere JRK’ler war der Mitschnitt hingegen neu.
Inhaltlich geht es darum, dass sich eine ältere Dame Sorgen macht. In der Nacht zuvor gab es ein Gewitter, und von ihrer Tochter in Neuss habe sie noch nichts gehört. Jetzt möchte sie wissen, ob es in Neuss Schäden durch das Unwetter gab, und ruft dafür bei der Polizei an. Das Problem: Die Dame ist 99 Jahre alt und hört nicht mehr besonders gut.
Missverständnisse, Lacher auf der einen Seite und Verzweiflung auf der anderen Seite sind vorprogrammiert.
Damals ein viraler Hit, zeigt die Audioaufnahme allzu deutlich, wie Hilfesuchend ältere Menschen sein können und welche Probleme dabei auftreten können.

Nachdenklich gingen wir an diesem Nachmittag auseinander.

JRK wählt neue stellvertretende JRK-Leitung

Bei unserer letzten Gruppenstunde im Jahr 2021 haben wir unsere JRK-Ortskonferenz abgehalten.
Die Ortskonferenz ist die Gemeinschaftsversammlung des JRK.
Auf der Tagesordnung stand vor allem die Wahl der neuen stellvertretenden JRK-Leitung für die restliche Amtszeit bis Sommer 2024.
Die anwesenden JRK’ler wählten Beatrice Röder zur neuen stellvertretenden JRK-Leiterin.
Von der JRK-Leiterin Ricarda Rickert-Krings gab es dann noch ein kleines Willkommenspräsent.
Herzlichen Glückwunsch zur Wahl, Bea – auf eine gute Zusammenarbeit und viele schöne Momente im JRK!
 
Da wir uns mitten in der Adventszeit befinden, hatten wir unseren Raum natürlich auch weihnachtlich geschmückt.
Zwar musste die eigentliche Weihnachtsfeier ausfallen, doch haben wir zumindest im kleinen Rahmen bei Keksen und Kuchen, Punsch und Weihnachtsmusik unsere Gruppenstunde verbracht.
Außerdem gabe es noch ein kleines Geschenk für alle Anwesenden.
Natürlich durfte zum Jahresabschluss auch unser Spiel „Virus“ nicht fehlen. „Virus“ ist eine noch vor der Corona-Pandemie von uns erfolgte Abänderung des Spieles „Werwölfe von Düsterwald“ auf den medizinischen Bereich. 😉

Gruppenstunde: Halloween-Basteln

Halloween (von All Hallows’ Eve, der Abend vor Allerheiligen) benennt die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Dieses Brauchtum war ursprünglich vor allem im katholischen Irland verbreitet. Die irischen Einwanderer in den USA pflegten ihre Bräuche in Erinnerung an die Heimat und bauten sie aus.
Auch bei uns in Europa und Deutschland verbreiten sich Halloween-Bräuche immer mehr.

Bei unserer Gruppenstunde am Tag vor Halloween haben wir uns daher etwas Kreativ gezeigt und ein paar Gläser zu Halloween-Gläsern umgestaltet, damit wir für den nächsten Abend die passende Deko hatten.
Mithilfe von Bastelkleber und Transparentpapier haben wir die Gurken-, Senf- und Majogläser in Kürbisse, Geister, Monster und gruselige Landschaften verwandelt.

Dazu einfach das saubere Glas einkleistern, Transparentpapier in Schnipsel reißen und auflegen und noch einmal mit Kleister fixieren.
Das Trocknen dauert dann etwas – hier kann ein Bastelföhn hilfreich sein. 😉
Für unsere Geister haben wir teilweise zusätzlich noch eine Mullbinde über das Transparentpapier gewickelt.
Zum Schluss kann dann mit einem dicken Filzstift oder mit Tonpapier ein Gesicht aufgemalt bzw. aufgeklebt werden.
Mit Wackelaugen, Pfeifenputzerdraht und Bändern können die Gläser dann noch verziert werden.

LED-Teelicht oder kleine Lichterkette rein und schon ist die Halloween-Deko fertig!

Gruppenstunde: Spiele

Unsere neue Gruppenleiterin Beatrice hatte zwar schon vor vielen Jahren in ihrem alten Landesverband einen Gruppenleiter-Kurs belegt, absolviert diesen jetzt zur Auffrischung beim Landesverband Westfalen-Lippe noch einmal.
Das erste praktische Wochenende liegt bereits hinter ihr und bei unserer letzten Gruppenstunde hat sie das bereits Erlernte schon in die Tat umgesetzt und einen Spielenachmittag geplan.

Neben unserem Lieblingsspiel „Virus“ (eigene Adaption des Spieles „Werwölfe von Düsterwald“) haben wir noch „Alle die“ und „Wer bin ich“ gespielt.
Bei dem Spiel „Alle die“ sitzen die Teilnehmer im Stuhlkreis und einer steht in der Mitte. Dieser sagt z.B. „Alle die eine Brille tragen…“ – dann müssen alle, auf die die Beschreibung passt, die Plätze tauschen. Natürlich findet einer keinen freien Platz und steht als nächstes in der Mitte.
Beim Spiel „Wer bin ich“ hat sich jeder Teilnehmer eine Person überlegt und den Namen auf einen Zettel geschrieben.
Dabei können lebende oder schon verstorbene Personen, Berühmtheiten, Politiker, Schauspieler oder z.B. Personen aus dem DRK-Umfeld genommen werden. Jeder hat dann den Zettel von seinem Gegenüber bekommen, ohne den Zettel zu lesen.
Durch Fragen konnte dann jeder versuchen, „seinen Namen“ herauszufinden – die Fragen dürfen aber nur mit „Ja“ und „Nein“ beantwortet werden können.
Lebe ich noch? Bin ich ein Mann? War ich im Krieg? War ich Schweizer? War ich Henry Dunant? usw. 😉

Wir hatten eine Menge Spaß!
Und für ihren 2. Praxisteil im November wünschen wir Bea schon jetzt ebenso viel Spaß!